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Kurze Produktübersicht

COR-1 ist ein zyklisches Peptid, das Auto-Antikörper-vermitteltes Herzversagen behandelt. Funktionelle Auto-Antikörper sind eine Phänomen, das bei jeder Form von chronischem Herzversagen beobachtet wird (ähnlich wie bei anderen Autoimmunerkrankungen, z.B. der Schilddrüse (M. Basedow) oder der Blutstillung (M. Werlhof)). Bisher gibt es keine medikamentöse Behandlungsmöglichkeit für diesen wichtigen Krankheitsmechanismus, so dass COR-1 für diese Patienten eine völlig neue Therapiechance darstellen würde.

Dieses Medikament zur Therapie von chronischem Herzversagen wurde bereits in einer Plazebo-kontrollierten Studie am Menschen gestestet, und war sehr gut verträglich. COR-1 zeigte außerdem nach Gabe im Menschen Wirksamkeit zur Neutralisierung von Auto-Antikörpern gegen ß1-adrenerge Rezeptoren ex vivo. Es wird jetzt in größeren Patientenstudien weiter untersucht.

Revacept (PR-15, GPVI-Fc):

Die Adhäsion von Plättchen an arterielle Gefäßläsionen hat eine entscheidende Bedeutung für den Verlauf und die Komplikationen der Atherosklerose, die zu akuten Koronarsyndromen (z. B. Herzinfarkten) und Schlaganfällen führen kann.

Revacept ist ein humanes Fc-Fusionsprotein, das die Aktivierung von Plättchen lokal verhindert, indem es an arterielle Läsionen wie ein „Gefäßpflaster“ bindet. In Effizienzstudien wurde dadurch die Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) in Arterien klar verhindert. Eine systemische Beeinflussung der allgemeinen Blutstillung findet nicht statt.

Auch dieses Medikament wurde bereits in einer kontrollierten Studie am Menschen gestestet, und war unbedenklich, und wird jetzt in größeren Patientenstudien weiter untersucht. Dabei wurden alle Dosen gut vertragen, keine relevanten Nebenwirkungen traten auf. Eine spezifische und dosisabhängige Hemmung der Aggregation im Blut der Probanden wurde gezeigt. Insbesondere wurde die allgemeine Blutstillung nicht beeinträchtigt: Die Blutungszeit wurde durch Revacept nicht verlängert. Es traten keine Blutungskomplikationen und keine verringerte Plättchenzahl (Thrombopenie) auf.

Weitere therapeutische Kandidaten, u. a. Antikörper-ähnliche Substanzen zur Anlockung („Homing“) von Stammzellen in Gefäßläsionen („Plaques“) und zur Verhinderung der Aufnahme von schädlichen Lipidkomplexen (oxLDL) in diese Plaques sind derzeit in präklinischer Entwicklung. Diese Moleküle werden auch in Bioreaktoren bei Corimmun produziert.

COR-2 ist ein lösliches, oxLDL-bindendes therapeutisches Protein, das die Schaumzellbildung in atherosklerotischen Plaques verringert. Dadurch wird der entzündliche Reiz auf die atherosklerotische Gefäßwand vermindert und somit stabilisiert. Dieser Prozess ist für die klinische Prognose der Patienten von entscheidender Bedeutung. Diese stabilisierende Wirkung wird durch bestehende Medikamente nicht ausreichend erreicht und ist daher ein bedeutender Schritt in Richtung einer effektiveren Behandlung von Patienten mit Atherosklerose.